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Willkommen

Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur,
Darum, Mensch, sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist's! Reise, reise!

Zitat
Wilhelm Busch

Geocaching

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Dienstag, 31. Mai 2022

Feddeck Dauerwaren Dosenkäse Test (nicht ernst gemeint aber lustig)

Meine Frau wollte den Dosenkäse der Firma Feddeck Dauerwaren (Keine Werbung) schon lange mal testen und bestand darauf den Käse selbst vor der Kamera zu verkosten. Das Ergebnis seht ihr hier. Für uns ist es einfach ein lustiges Video und kein Produkttest geworden. Wir hatten unseren Spaß ich hoffe ihr auch. Und soviel zum Thema, einfach mal schnell ein Youtube Video aufnehmen. :-) Übrigens wurden wir auch noch von einem Gewitter überrascht.

Sonntag, 7. November 2021

Alles Zerstört auf La Palma

Unser geliebter Kraftort auf La Palma wurde vollständig durch den Vulkanausbruch am 19.09.2021 zerstört. Das ist ein kleines persönliches Video als Erinnerung für uns. Unsere Gedanken sind bei allen betroffenen auf La Palma. Es gibt langwierige und verwackelte Videoaufnahmen die vielleicht nichts für den normalen Youtube Konsumenten sind, für uns sind es wichtige Erinnerungen.


Sonntag, 24. Oktober 2021

Glymnis Trekkingstöcke im Test

 Ich habe die Glymnis Trekkingstöcke einmal unter die Lupe genommen und ob die ihr Geld wert sind seht ihr im Video. Viel Spaß beim anschauen.


Dienstag, 3. August 2021

Wanderung am Montana Quemada-La Palma

Wir unternehmen einen kleine Wanderung am Montana Quemada auf La Palma. Der Nationalpark liegt oberhalb von El Paso. Viel Spaß beim anschauen.

Mittwoch, 28. Juli 2021

La Palma 2021 Tag 1-2

Moin wir sind wieder unterwegs genauer gesagt befinden wir uns aktuell auf La Palma. Doch halt war da nicht noch etwas wie eine Pandemie oder so. Und darf man heutzutage um die halbe Welt reisen?
Also gesetzlich spricht nichts gegen die Reise, wir sind vollständig geimpft und halten uns an alle Regeln. Und der wichtigste Punkt ist, wer uns kennt weiss das wir in unserem Urlaub quasi eine selbst auferlegte Quarantäne durchführen. 
Kontakt zu anderen Menschen wird mit aller Gewalt unterbunden. So genug Rechtfertigungen los gehts.

Wir starteten von Hamburg aus unseren Tripp. Doch vorher mussten wir einiges organisieren. Flug und Mietwagen habe ich bereits gebucht. Aber für die Einreise nach Spanien muss man sich auf dem Portal http://www.spth.gob.es/ registrieren. Das verlief so mittelgut ich brauchte vier Anläufe bis ich das Formular ausfüllen konnte. Das geht ja gut los. Danach wollte ich meinen Impfnachweis noch digitalisieren lassen. Pustekuchen Deutschlandweit wurden die Server aufgrund einer Sicherheitslücke vom Netz genommen. 

Aber ich hatte ja noch den guten alten gelben Impflappen der reicht auch. Auf detaillierte Einreisebedingungen verzichte ich in diesem Beitrag, das ändert sich gefühlt alle zwei Tage.
Wir hatten also alle Dokumente und es konnte losgehen. Wie gesagt von Hamburg ging es mit dem Flugzeug nach La Palma. Der Flug war einer der ruhigsten den wir je auf die Insel hatten. Sogar Vic war total tiefenenspannt. Was bei ihrer ausgeprägten Flugangst eher ungewöhnlich war. 
Vielleicht war es auch die Vorfreude auf unser persönliches Paradies, immerhin haben wir Deutschland seit fast zwei Jahren nicht mehr verlassen.
Die ersten Schritte auf der Insel fühlten sich so gut an und sofort überkam uns eine regelrechte Euphorie. 
Doch da gab es noch den Einreise Check. Dort mussten wir einen Kode vorlegen der auswies das wir auch registriert sind. Dafür gibt es eine praktische App, die riefen wir auf und dann das. Sie funktioniert nicht. Leichte Panik kam auf. Aber ich hatte ja vorgesorgt, wir haben das Dokument auch in Papierform. Dann der nächste Schock. Vic fragte mich nach dem Zettel den hätte ich ja für sie eingesteckt. Hatte ich aber nicht. Jetzt war richtig Panik. Ohne Kode würde man uns direkt in den nächsten Flieger nach Deutschland schicken.
Vic durchsuchte noch einmal ihre Unterlagen und zack da war der Wisch. Mir fiel ein ganzer Steinbruch vom Herzen. 
Und so wurde der Kode eingescannt und wir waren nun offiziell auf der Insel angekommen. Unseren Impfnachweis wollte niemand sehen. Weder die Fluggesellschaft noch die Kontrolleure am Flughafen. Nun gut.
Eine kleine Hürde sollte noch vor uns liegen. Der Mietwagen. Ich habe nie eine richtige Bestätigung für die Vermietung erhalten. Eher ein freundliches Anschreiben und einen Preis. Offiziell sah das nicht aus und bezahlen sollte man auch erst vor Ort, keine Anzahlung oder ähnliches. Ob das gut geht. Bei der Firma haben wir schon sehr oft einen Wagen gemietet aber immer über unser Reisebüro. Dieses mal habe ich direkt beim Anbieter gebucht.
Doch am Stand der Vermietung lief schon ein Mensch hektisch rum und rief AVIA, AVIA (die Vermietung) wir meldeten uns und er fragte gleich Senior Korzenski?
Perfekt kurze Zeit später saßen wir in einem weißen Citroën C1 der gerade groß genug für uns und unser Gepäck war.
Ab jetzt war alles Routine. Wir fuhren zum nächsten Supermarkt kauften für die nächsten zwei Tage ein und ab ging es auf die Finca. Torsten war noch nicht vor Ort aber der Schlüssel für unsere Unterkunft war an einem vorher ausgemachten Ort platziert.
Nach dem Auspacken hieß es erst einmal Schuhe aus kurze Hose an und mit einem kalten Bier relaxen. 

Ohne Sonnenschutz war das übrigens eine blöde Idee hab mir gleich einen Sonnenbrand an den Füßen eingefangen.
Aber halt wer ist dieser Torsten wir meiden doch alle Menschen im Urlaub. Nicht ganz. Torsten und Britta die Besitzer der Finca sind auch vor Ort. Es gibt nämlich noch einen Grund für unsere Reise. Hier müssen einige Dinge repariert werden und wir sind unteranderem hier um zu helfen. Wir haben aber getrennte Unterkünfte und unsere Treffen finden ausschließlich im Freien statt.
Nach einer kurzen Begrüßung ließen Vic und ich den Abend bei einem Weinchen ausklingen. Wir sind total KO wir haben diese Nacht nur drei stunden geschlafen weil unser Flug so früh ging.



Tag 2
Wir haben geschlafen wie ein Stein und genossen erst einmal einen Kaffee mit Meerblick. Britta lud uns zum Frühstück ein und so begann ein sehr entspannter Tag. Ich wollte vorher noch duschen, das war allerdings eher unentspannt es gab nur kaltes Wasser. Die Therme war defekt.
Naja so wurde ich wenigstens sehr schnell sehr wach.
Nach dem Frühstück beschlossen wir noch einen kleinen Spaziergang auf den Montana Rajada zu unternehmen. Ein Vulkan direkt hinter der Finca. Wir waren schon ein paar mal dort oben, Britta noch nie.
Jetzt fühlen wir uns angekommen auf der Insel. Schotter unter den Füßen Sonne im Gesicht herrlich.
Den restlichen Tag verbrachten wir mit lesen und relaxen. Die gestrige Anreise steckt uns noch in den Knochen.

Am Abend kam dann noch ein Techniker wegen der Therme. Und das unglaubliche, es muss ein Ersatzteil bestellt werden. Kein warmes Wasser. Doch auf La Palma ist man erfinderisch. Hier lag noch ein gleiches Model der Therme rum, ebenfalls kaputt. Und so wurde aus zwei kaputten Thermen eine Funktionierende. So geht Handwerk. Hoffentlich fliegen wir nicht in die Luft.

Und das war unser völlig belangloser Tag zwei auf La Palma.
Ich werde übrigens nicht wie üblich jeden Tag etwas schreiben. Wahrscheinlich fasse ich mehrere Tage zusammen. Ich denke es wird schnell langweilig wenn ich berichte wie wir Sand geschippt haben. 
PS: Kleiner Nachtrag die Dusche hat nur solange warmes Wasser produziert bis Vic die Haare voller Shampoo hatte :-)
Gute Nacht Liebes Tagebuch


Samstag, 1. Mai 2021

Bärlauchsalz herstellen

Ich zeige euch heute wie man Bärlauchsalz ganz einfach herstellen kann. Das Trocknen kann simpel auf einem Backblech in der Sonne erfolgen oder im Backofen bei ca. 50 Grad und leicht geöffneter Backofentür. Die Trockenzeit ist sehr unterschiedlich. Im Dörrautomat habe ich 8 Stunden benötigt. Einfach ausprobieren. Die Bärlauchmasse muss knochentrocken sein für die Weiterverarbeitung. Wer keinen keinen Mixer zum zerkleinern des Bärlauchs hat kann diesen auch mit dem Messer so lange hacken bis er fein genug ist. Geht auch braucht nur mehr Arbeit.

Dienstag, 2. März 2021

Schnitzel UJO Edelstahl Trinkflasche im Praxistest

 Wer auf der Suche nach einer günstigen aber hochwertigen Edelstahl Trinkflasche für Kinder ist kann meiner Meinung nach beruhigt zur Schnitzel UJO greifen. Alle weiteren Infos im Video

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Mittwoch, 22. Juli 2020

Rheinhessen Tour Teil 2


Heute wird ein wenig in den Weinbergen rumgetrödelt. Viel Spaß.

Dienstag, 21. Juli 2020

Rheinhessen Tour Teil 1

Das ist Neu. In diesem Urlaub gibt es kleine Video Tagebücher von unseren Touren. Das wollte ich schon länger einmal ausprobieren. Aber einen ausführlichen Blogeintrag und Videoschnitt bekomme ich Zeitlich nicht gestemmt. Viel Spaß beim Anschauen der kleinen Serie.

Samstag, 30. Mai 2020

Odepro HEX62 im Test

Achtung Werbung. Ich durfte die Odepro HEX62 Taschenlampe mal auf Herz und Nieren testen. Wer eine soliden EDC Taschenlampe sucht ist mit der Odepro HEX62 meiner Meinung nach gut beraten.
Viel Spaß mit dem Video

Samstag, 16. November 2019

La Palma 2019 Tag 7+8 Einfach relaxen

Kleiner Nachtrag von gestern. Wir wollten die Tour von La Zarza zur Ermita Antonio gehen. Die Anfahrt kostete uns zwei Stunden obwohl der Einstieg zur Wanderung nur 20 km Luftlinie von unserer Unterkunft entfernt liegt. Nach 50 km Autofahrt kamen wir am Startpunkt an. Und der Himmel zog sich zu. Starkregen setzte ein und die dicken Wolken machte keine Anstalten sich zu verziehen. Frustriert fuhren wir die zwei Stunden zurück zur Finca. Das war der Tag gestern, nicht wirklich einen Blogeintrag wert.

Heute Morgen regnet es feinen Sprühnebel und die Temperaturen sind auf 13,5 Grad gesunken. Wir müssen dringend mal wieder Sonne tanken. Und spontan packten wir unser Frühstück in den Rucksack um an das Meer zu fahren. In Puerto Naos schien die Sonne und wir haben tatsächlich 24 Grad. Und diesen Wetterwechsel konnten wir nach 15 Minuten Fahrt erleben. 
Diese verschiedenen Mikroklimazonen von La Palma sind einfach faszinieren. Selbst nach dem 5. Besuch.
Wir suchten noch zwei Geocaches und machten es uns auf Lavagestein bei traumhaften Meerblick in der Sonne gemütlich. Bei Brot, Wurst und Käse genossen wir das fabelhafte Panorama und die Schmach von gestern liegt für uns in weiter Entfernung.
Wir ließen einfach mal fünf gerade sein und genossen einfach das Sein auf der Insel.
Unsere einzigen Verpflichtungen waren noch einkaufen und entspannen. 
An der Finca haben wir noch lecker gekocht und unsere Nachbarn kamen gerade von ihrem Ausflug wieder. Sie fragten ob wir drei Blättchen (zum Zigarettendrehen) für sie hätten. Da sie Nichtraucher sind, wünschten wir ihnen einfach mal einen entspannten Abend.
Als die Nacht hereinbrach versuchte ich noch die Milchstraße zu fotografieren. Einige Aufnahmen sind mir tatsächlich gelungen. Nach 5 La Palma Besuchen zum ersten Mal.
Gute Nacht Liebes Tagebuch

Donnerstag, 14. November 2019

La Palma 2019 Tag 6 Vic hat Geburtstag

Heute ist Viktorias Geburtstag und in alter Tradition durfte sie aufgrund der Zeitverschiebung gestern um 23:00 Uhr ihrer Geschenke auspacken. Aber der Hammer war gestern das Viktoria Geburtstagsgrüße um 16:00 Uhr aus Singapur bekam. Unser Freund Basti ist gerade vor Ort und aufgrund der Zeitverschiebung hatte Vic gestern um 16:00 Uhr schon Geburtstag. Was für eine verrückte Welt. Wir kommunizieren über Kontinente und Zeitzonen hinweg. Vielen macht die moderne Welt Angst, aber die moderne Welt ermöglicht es auch lieben Menschen rund um den Globus zum Geburtstag zu gratulieren. Denkt mal drüber nach.
Vic hat von mir neben einem Kuchen aus der Dose das Spiel Escape Room geschenkt bekommen und wir hatten beide Lust das Spiel zu spielen.
Aber nur spielend an der Finca zu sitzen ist uns auch zu langweilig. Spontan entschlossen wir etwas Kiefernwald Luft zu schnuppern und für Vic einen Geburtstags-Geocache zu suchen. 
Das Frühstück fiel heute einfach kurz aus, eine Stulle auf die Faust und wir machten uns auf zur Virgen del Pino (Die Jungfrau der Kiefer, oder auch die ursprüngliche Kiefer)
Als wir wir von der Finca die Schotterpiste herunterfuhren kam uns plötzlich ein Polizeiauto entgegen. Das konnte nur als Ziel die Finca haben. Wir sind sehr verwundert, traten aber lieber die Weiterfahrt in den Wald an. Wir haben zwar nichts wissentlich verbrochen. Doch etwas Abstand von der Staatsmacht schadet wahrscheinlich nicht. (Wir wissen übrigens bis heute nicht warum die Polizei vor Ort war)
An einer sehr schönen Wallfahrtskirche parkten wir und machten uns auf in den Kiefernwald. Hier steht auch die älteste kanarische Kiefer mit ca. 800 Jahren auf der Borke. Ich kann es ja nicht oft genug betonen ich liebe diese Wälder.
Bäume die Waldbränden und heftigen Stürmen trotzen finde ich einfach faszinierend. Man darf übrigens die Kiefernwälder der Kanaren nicht mit den Monokulturen in deutschen Wäldern vergleichen. Auf den Kanaren haben wir eine ganz andere ökologische Vergangenheit.
Der Wind pustet mal wieder ordentlich und wir latschen Richtung Geocache. Nach einem kurzem Fußmarsch erreichten wir das Ziel und Vic konnte an ihrem Geburtstag einen Geocache loggen.
Bei einer Zigarette verweilten wir noch an der Kirche und machten uns auf den Rückweg zur Finca.
Dort spielten wir glatte zwei Stunden „Escape Room-Das Spiel“ und fanden es richtig klasse. Knackige Rätsel und eine gute Story.
Danach kochte ich noch für uns Ravioli mit Salbeibutter. Den Salbei haben wir übrigens wild gesammelt. 
Ich mache jetzt noch den Kamin an und sage 


Gute Nacht liebes Tagebuch 

Mittwoch, 13. November 2019

La Palma 2019 Tag 5 Tour Abbruch im Kiefernwald

Der heutige Morgen begann bewölkt und windstill. Den gestrigen Tag auf auf der Finca zu verbringen war die richtige Entscheidung. So konnten wir genug Sonne tanken um über den deutschen Winter zu kommen. Allerdings habe ich mir an den Ohren einen leichten Sonnenbrand geholt, der sorgt für irritierende Hitzewallungen an der Ohrmuschel.
Heute sollte wieder bestes Wanderwetter werden. Und wir haben gestern eine schöne Tour rund um den Montana Enrique geplant. Das wollten wir mit einem Geocache verbinden. Um ihn zu finden muss man eine dreistündige Wanderung absolvieren und unterwegs verschiede Hinweise sammeln.
Vorher musste Vic noch einiges an Planungsarbeiten für den Geocache erledigen. Unterwegs mussten einige Berechnungen ausgeführt werden. Nachdem das erledigt war machten wir uns mit dem Mietwagen auf den Weg zum Startpunkt der Wanderung. Und nach ca. 30 Minuten schlängelten wir uns auf Serpentinen durch einen sehr schönen Kiefernwald. Wir suchten den Wanderparkplatz und fuhren natürlich an ihm vorbei. Nach ca. 1 km bemerkten wir den Fehler und drehten um. Jetzt fanden wir den Parkplatz auf Anhieb. 
Vor Ort begannen wir mit dem üblichen Prozedere. GPS Geräte hochfahren, grob orientieren und los. Für Nichtgeocacher, wir suchen einen sogenannten Multicache. Man sucht an einer GPS Position nach einem Hinweis der einen zur nächsten Station bringt. Dort sucht man wieder nach einem Hinweis und so weiter. Im Idealfall wird man so durch eine sehr schöne Landschaft geführt bis man zu der finalen Dose kommt, wo man sich in ein Logbuch eintragen kann. In unserem Fall sollte das eine dreistündige Wanderung durch einen wunderschönen Kiefernwald werden. 
Und als wir die ersten Koordinaten in meinem GPS anliefen fand ich auch gleich eine Dose. Wir erhofften hier einen Hinweis zu finden, doch es war schon die finale Enddose. Ich hatte falsche Koordinaten im GPS gespeichert, und so einen Fund zu machen ist wie ein Sechser im Lotto. Eigentlich war die Aktion Geocachen damit beendet. Doch wir wollten die Tour trotzdem weiter wandern. 
Doch dann kamen wieder Sturmböen auf. Die Kiefern knarzten unter der Last des Windes. Wir machten uns weiter auf den Weg doch nach kurzer Zeit wurden die Böen immer schlimmer. Wir passierten auch einige Sturmschäden aus jüngster Vergangenheit. Wir befanden uns auf einem Kammweg und die Kiefern sind gezeichnet von vergangenen Waldbränden. Uns wird unwohl. 
Die kanarische Kiefer ist ein sehr robuster Baum. Sie trotzt Bränden und Stürmen. Aber Kiefern haben zwei Schwachpunkte. Bei Sturm brechen ohne Vorwarnung gern einmal die Kronen. Und Kiefern sind sogenannte Totholzerhalter, das bedeutet, dass abgestorbene Äste nicht einfach herabfallen. Sie verbleiben am Stamm bis es bei einem Sturm die Äste herunterhaut. Und das kann in einem Kiefernwald bei Sturm schnell zum Problem werden.
Wir entschlossen uns die Wanderung abzubrechen, das Risiko auf dem Berg im Sturm ist zu hoch.
Etwas geknickt machten wir uns auf den Rückweg. Unterwegs kauften wir noch ein paar Lebensmittel ein. Aber der Tag ist noch jung und so fuhren wir spontan zum südlichstem Teil von La Palma. Dort gibt es eine Salzgewinnungsanlage und einen Leuchtturm.
Alles nicht spektakulär aber wir waren noch nie dort und wir wollten uns einmal einen Eindruck von der Landschaft machen. 
Und da wurde uns mal wieder bewusst wie toll die Insel ist. Vor einer Stunde standen wir noch in einem sehr schönem Kiefernwald in den Bergen. Und jetzt sind wir direkt am Meer und die Landschaft ist geprägt durch Vulkanausbrüche. Die Vegetation hat sich komplett geändert und das auf wenigen Kilometern. Genau aus diesem Grund lieben wir La Palma 


Gute Nacht liebes Tagebuch

Dienstag, 12. November 2019

La Palma 2019 Tag 4 Der Wind das himmlische Kind

Gestern Abend fegten unheimliche Sturmböen über die Finca und wir hörten das Poltern der Gartenmöbel die wie Spielzeuge durch die Gegend flogen. Gut das es dunkel war und wir das Elend nicht sehen mussten.
Der Morgen begann ungewöhnlich, es gab keinen Wind. Nach dem Check des Wetterberichtes sollte heute der schönste Tag auf der Finca werden. Und wir planten spontan heute hier zu bleiben. Und so frühstückten wir wieder unter freiem Himmel und begannen den Tag sehr entspannt.
Doch nur Rumsitzen ist doch ein wenig langweilig und so beschlossen wir spontan den Hausberg zu besteigen, um dort die wunderbare Aussicht zu genießen. Der Hausberg (Montana Rajada) ist eine Erhebung vulkanischen Ursprunges die direkt an die Finca grenzt. Nicht sehr hoch, wird in keinem Reiseführer erwähnt aber es ist schön dort oben.
Wir schlichen uns hinter der Finca über ein Privatgrundstück Richtung Berg. Das Gelände wird wohl neuerdings wieder bewirtschaftet und wir bewegen uns sehr vorsichtig über das Gelände, um keine Pflanzen zu beschädigen. Für nicht Faunakundige kann eine Nutzpflanze wie Unkraut aussehen. Wir kennen uns mittlerweile recht gut aus und so entstehen natürlich keine Schäden für die Besitzer. 
Nach der kultivierten Fläche geht es in das Niemandsland, keine Wege mehr. Aber wir folgen kleinen Wildwechseln und kommen zum offiziellen Weg, der auf den Berg führt.
Die Sonne scheint, kein Wind weht, wir sind super glücklich.
Nach einem kleinen Aufstieg befinden wir uns an einer Windhose und können unseren Blick schweifen lassen. Doch Pustekuchen, plötzlich hauten uns Windböen wie Bud Spencer in seinen besten Zeiten voll in die Fresse. Das Wetter schlug in Sekunden um.
Instinktiv ließen wir uns gleichzeitig auf den Allerwertesten fallen um nicht vom Berg gepustet zu werden. Die Naturgewalt zu spüren ist faszinierend und ein wenig beängstigend zu gleich. 
Eine wirkliche Gefahr bestand nicht, wir wissen wie wir uns in solchen Situationen verhalten müssen. Und so machten wir uns vernünftigerweise auf den Rückweg.
Wieder an der Finca suchten wir uns Windschatten und schmökerten in unseren Büchern. 
Doch die Sturmböen waren auch hier präsent. Plötzlich sah ich aus dem Augenwinkel wie sich zwei massive Sonnenliegen ein Wettrennen über die Terrasse lieferten. Liege zwei gewann und verschwand mit einem leichten Platsch im Pool. Das hätten wir auch auf dem Berg sein können.
Vic hat mit unseren Nachbarn die Liege fachmännisch geborgen und wir ließen den Tag gemütlich ausklingen. 
Aber das allein wäre ja langweilig. Vic hatte noch eine kurze Korrespondenz mit den Besitzern der Finca bezüglich des Heizsystems im Pool. Und daraus entstand die Idee mal schwimmen zu gehen. 17 Grad Außentemperatur, orkanartige Windböen und Nieselregen, das Wasser lag bei 15 Grad. Ideal um mal ein paar Bahnen zu ziehen. Oder um sich zu beweisen was man doch für ein harter Hund ist. 


Gute Nacht liebes Tagebuch 







Montag, 11. November 2019

La Palma 2019 Tag 3 Tierischer Stress

Unsere Autoreinigungsaktion von gestern ist von Erfolg gekrönt. Wir konnten den Rotweingeruch fast eliminieren. Auf jeden Fall können wir wieder gefahrlos mit dem Auto fahren, ohne Angst an einer Alkoholvergiftung zu sterben.

Vic hatte gestern eine schöne Wandertour aus unserem Rother Wanderführer herausgesucht. Und so machten wir uns nach dem Frühstück auf nach San Pedro. Ich zitiere mal kurz aus dem Wanderführer. „…gemütliche Waldwanderung zu den Quellen am Fuß der Cumbre Nueva…“.
Das diese Tour für ordentlich Adrenalinausstöße sorgen wird konnte ja niemand erahnen. 
GPS Aufzeichnung unserer Tour 

Den Starpunkt der Tour haben wir relativ schnell gefunden. Und wie immer auf La Palma beginnt eine Wanderung entweder bergauf oder bergrunter. In Unserm Fall ging es auf einer Straße bergauf. Die Temperaturen liegen bei angenehmen 20 Grad und der Himmel ist leicht bewölkt. Alle Bedingungen sind ideal, und so stiefelten wir frohen Mutes Richtung Wald. Die erste Tour im Urlaub ist immer die Schwierigste für uns. Wir müssen uns erst wieder an die Steigungen gewöhnen. Oder wie ich es gern nenne, wir müssen die Transformation zur Bergziege vollziehen.


Die Landschaft ist wirklich sehr schön. Der Wald besteht aus Laubbäumen, was auf den Kanaren eher selten ist. Und der Weg schlängelt sich immer weiter bergauf. Wir müssen ein wenig aufpassen da Regenfälle der letzten Tage die Steine und den Weg ein wenig rutschig gemacht haben. Aber wir kommen gut voran. 
Der Weg ist mit Maronen übersäht. Die Esskastanie war früher ein Grundnahrungsmittel der armen  Bevölkerung auf den Kanaren. Für uns sind sie ein kleines Hindernis da man schnell auf den Früchten ausrutschen kann.
Wir arbeiten uns von einem Bergkamm zum Anderen. Aber alles lässt sich gut gehen und die Orientierung ist dank der guten Beschreibung und den Wegmarkierungen kein Problem.  


Wir passieren einige Quellen und können auch ein paar sehr schöne Ausblicke auf Las Brenas erhaschen. 
Als wir eine etwas größere Freifläche passierten standen wir plötzlich vor einem Rind. Das graste fröhlich vor sich hin aber wir umgingen das Tier doch lieber etwas weitläufiger. Vic meinte wenn das Rind keine Hörner hätte wäre sie direkt an ihm vorbeigegangen. Aber sicher ist sicher.

Das die nächste tierische Begegnung eher unfreundlich ausfallen wird ahnen wir noch nicht. Und weiter ging es von Bergkamm zu Bergkamm. Bis plötzlich vor uns drei wilde Hunde auftauchten. Sie knurrten und kläfften. Die Hunde machten uns unmissverständlich klar das sie uns auf diesem Weg nicht dulden. Es gibt zwei Arten von solchen Streunern. Die mit der großen Klappe und wenig dahinter und Diejenigen, die es ernst meinen. Nur lässt sich das ohne gesundheitliche Risiken einzugehen schwer einschätzen. Und nun saßen wir in der Klemme. Vor uns die Hunde und keine Möglichkeit einen anderen Weg einzuschlagen. Vic hat bekanntermaßen Probleme mit fremden Hunden und das Adrenalin schoss ihr durch die Adern. Auch mir ist nicht ganz wohl in dieser Situation aber das behalte ich für mich.

Wir ziehen uns langsam zurück, die Hunde verfolgen uns Gott sei dank nicht. Im Schutz des Waldes harren wir der Dinge. Vic würde am liebsten umdrehen. Das würde aber ein Mammutmarsch werden, wir sind ja schon kurz vor dem Ziel.
Nachdem wir einige Zeit gewartet haben wage ich mich allein Richtung Weg wo die Hunde lauerten. Langsam und behutsam pirsche ich mich den Weg entlang. Aber von den Hunden ist nichts mehr zu sehen. 
In der Ferne höre ich weitere Hunde und als Vic zu mir aufschloss hörten wir auch hinter uns mehrere Hunde bellen. Um uns herum waren jede Menge Hunde unterwegs. Wir kennen deren Motivation nicht aber sie sind scheinbar überall. 
Aufmerksam und mit schnellen Schritten marschieren wir weiter. Und nach ca 30 Minuten sind wir wieder in der nächsten Ortschaft (Brena Alta). Am Straßenrand lassen wir uns erschöpft nieder und teilen uns einen Apfel.
Bis zu unserem Auto ist es noch ein Kilometer und den laufen wir noch ganz entspannt ab. 
Ob die Situation mit den Hunden gefährlich war oder nicht wissen wir nicht. Aber die Situation sorgte für ordentlich Puls. Wir sind unterwegs übrigens nur zwei Menschen auf dem Trail begegnet, vielleicht wurden die Anderen gefressen.
Das war eine sehr schöne Tour heute und wir sind von den tollen Eindrücken total happy. Nur die Hunde hätten einen anderen Weg einschlagen können


Gute Nacht Liebes Tagebuch