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Willkommen

Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur,
Darum, Mensch, sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist's! Reise, reise!

Zitat
Wilhelm Busch

Geocaching

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Donnerstag, 3. Mai 2018

Erster Internationale Tag des Waldkindergartens

Hier ist unser Beitrag zum 1. Internationalen Tag des Waldkindergartens. Die Waldhüpfer Hildesheim in ihrem natürlichen Element, Matsch. Alle Links zur Veranstaltung sind in der Video Beschreibung.

Samstag, 21. April 2018

Trekkingstöcke richtig benutzen

In diesem Video gebe ich ein paar Tipps zum richtigen Umgang mit Trekkingstöcken. Diese Tipps können sicherheitsrelevant sein. Viel Spaß beim anschauen.

Montag, 16. April 2018

La Palma-unsere Lieblings Finca

Immer wieder zieht es uns auf die Kanaren, auf La Palma haben wir einen besonderen Rückzugsort für uns gefunden. Kleiner Rundgang durch unsere Lieblings Finca. Das Video entstand im November 2017

Sonntag, 8. April 2018

Bärlauch sammeln und verarbeiten

Es gab einige technische Probleme beim Video drehen. Aber das Rezept ist der Hammer und super lecker. !!!Das Video ist keine Anleitung zum Bärlauch bestimmen!!! Bitte die Video Beschreibung beachten

Freitag, 17. November 2017

La Palma Tag 6 Über Umwege neues entdeckt

Kleine Info, dieser Blog feiert heute eine kleines Jubiläum. Das ist mein 200 Blogeintrag. Deshalb gibt es auch ein wenig Inhalt zum nachdenken.

Gestern war übrigens der erste Tag auf dem La Palma Tripp, den wir abends in der Finca verbracht haben. Leichter Nieselregen veranlasste uns zum Rückzug. Bisher waren wir immer draußen, wofür mieten wir uns eigentlich einen Finca?

Aber das Frühstück konnten wir wieder bei herrlichen Sonnenschein und Temperaturen um die 18 Grad draußen zu uns nehmen. Man beachte wieder es ist Mitte November.

Beim schlürfen des Kaffees beratschlagten wir wo es denn heute hin gehen sollte. La Palma hat so viel tolle Landschaft, alles in einem Leben zu erkunden wird wohl nicht reichen, also für uns als Touristen nicht. Und so bleibt die Qual der Wahl.

Wir Lassen uns heute von einem Geocache leiten. Reiseführer führen Massen von Menschen gezielt an Orte. Das machen Geocaches auch, nur sind es weniger Menschen. Und auf La Palma bleibt die Rudelbildung unter Geocachern aus.

Da wir ja „nur“  GPS Koordinaten von einem Standpunkt haben und keine Anfahrtsbeschreibung wie in einem Reiseführer (in diesem Fall) kann das ein lustiges unterfangen werden.
Und so machten wir uns ganz unbefangen mit Karte und GPS Gerät auf den Weg. Das ich GPS Koordinaten in eine dafür geeignete Landkarte einzeichnen kann habe ich Vic verschwiegen, sie navigiert doch so gern.

Der Weg zu den Koordinaten zieht sich. Die Faustformel, für 30 Km benötigt man mit dem Auto auf den Kanaren 1 Std. bestätigt sich wieder einmal. Und wenn man wie ich gern mal falsch abbiegt kann so eine tour schon einmal länger dauern, Wendemöglichkeiten sind in den Serpentinen eher selten.

Und da komme ich zu einem wichtigen Punkt. Uns wird in unserer Gesellschaft immer eingetrichtert, es gibt Punkt A und Punkt B. Um den Weg von A nach B zu absolvieren musst du den kürzesten Weg nehmen, ohne Abstecher nach Punkt X und Y. Selbst unsere Navigationsgeräte suggerieren uns, das man so agieren muss.

Alles Falsch. Sich verfahren und dabei Dinge zu entdecken die auf direktem Weg einem völlig unerschlossen geblieben währen, das ist der richtige Weg. Nur so kann man neue Horizonte entdecken, seinen Persönlichen Horizont erweitern. Oder man bleibt die Geißel der Leistungsgesellschaft, die uns dumm und Glücklich hält. Macht euch einmal einen Kopf was euch glücklicher macht, sind es Medaillen ein Schulterklopfen vom Chef, oder eine geile tour durch die Wunderbare Natur mit Bildern die sich für immer in eure Köpfe brennen.

Vielleicht will ich mit diesem kleinen Abstecher auch nur rechtfertigen das ich mich mit dem Auto oft verfahre. Und das war heute auch so, oder ihr versteht die kleine Metapher.

Als wir uns langsam aber sicher dem Ziel nährten entdeckten wir einen Aussichtspunkt, der einen wunderbaren Ausblick auf einen Babanco bietet. Wir konnten von dort aus eine Tour aus dem letzen Jahr mal von oben genießen, genial. An dem Aussichtspunkt gibt es kleine Stege deren letzter Meter aus Glasboden besteht. Mein erster Kontakt mit so einer Touristenattraktion. Ich dachte immer das betreten von so etwas würde mir nichts ausmachen. Pure Selbstüberschätzung, um Fotos zu machen balancierte ich auf den Stahlstreben zwischen den Glasböden. Wieder was gelernt.

Durch kleine Gassen gelangen wir an den mini Berg der uns zu unserem Geocache führen sollte, und tatsächlich wir waren richtig. Die tour war auch wieder überhaupt nicht wild aber uns boten sich geniale Ausblicke auf den Atlantik und die umgebenden Barancos. Den Geocache fanden wir natürlich auch. Wir saßen noch einige Zeit auf der Platform und genossen einfach die tolle Natur.

Auf dem Rückweg zur Finca machten wir noch einen Abstecher nach Puerto Naos. Dort entdeckten wir einen kleinen Strand den wir promt ansteuerten. Dort setzten wir uns stumpf auf die Klippen schauten der Brandung zu und genossen die intensiven Sonnenstrahlen.
Wir haben wieder viel gesehen und entdeckt, und das nur weil wir nicht einfach von A nach B gefahren sind, sondern weil wir viel Umwege in kauf genommen haben.

Gute Nacht liebes Tagebuch

Donnerstag, 16. November 2017

La Palma Tag 5 Cubo de La Galge

Wichtige Info
Das Uploaden von Fotos findet erst wieder in Deutschland statt Aktuell benötige ich für drei Fotos über zwei stunden!!!

Unsere neugewonnene Mobilität mussten wir natürlich gleich ausnutzen. Ich habe gestern noch ein wenig recherchiert wo wir noch nicht waren, auf La Palma. Immerhin ist es unser dritter Besuch auf der Insel.
Und mein Fokus viel auf die Tour zum Cobo de La Galga. Warum mir dieses Fleckchen Erde bei den Letzten Besuchen völlig entgangen ist bleibt mir schleierhaft.
Es handelt sich um ein Biosphärenreservat mit wundervollen Lorberbäumen und was mich ziemlich überraschte einem riesigen vorkommen von Castanea sativa der Edelkastanie oder auch Esskastanie. Aber zurück zum Anfang.

Die Anfahrt zum Parkplatz mit Info Häuschen verlief ohne Probleme. Nur war der doch recht kleine  Parkplatz voll. Ich rangierte Volker (so Heist unser neuer Mietwagen) an eine stelle wo ich niemanden behinderte, auch wenn es keine eingezeichnete Parkbucht ist. Kurze darauf sah ich im Rückspiegel einen Parkranger auf unseren Wagen zusteuern.
Mein erster Gedanke war oh Mist jetzt gibt es Ärger und wir müssen wieder fahren.
Doch der sehr freundliche Ranger erklärte uns wo wir alternativ Parken können, natürlich abseits von geteerten Wegen mit Versicherungsschutz und so. Dankend nahmen wir den Tipp an.

Wir Starten unsere Wanderung auf einem Asphaltierten Forstweg, mahnend steht am Anfang noch ein Schild das vor Steinschlag warnt. Genau das Habitat in dem wir uns wohl fühlen.

Der Weg schlängelt sich langsam Berg auf durch den Baranco und es ist Traumhaft. Die steilen Felswände gepaart mit dem urigem Wald faszinieren uns einfach. Unser grinsen im Gesicht wirkt für die anderen Wanderer sicherlich (ja es waren einige unterwegs) sonderbar. Aber wir fühlen uns total Happy und wissen nicht wo man als nächstes hinschauen soll.

Nach ca. 1 Km verlässt man auch den Asphaltierten Weg und geht auf einer breiten Schotterpiste weiter. Der Wald wir dichter, man passiert massive Felsblöcke und befindet sich mitten in einem verwunschenen Märchenwald. So viel Weitwinkel kann eine Kamera nicht haben um die Schönheit dieses Ortes festzuhalten. Dem Leser wird sicherlich auffallen ich bin begeistert.

Aber es wurde noch besser. Die Schottenpiste verengte sich zunehmend und wir schlenderten durch enge Pfade die von riesigen Farnen bewachsen sind. Immer über leicht geröllliges Gelände, nicht schwierig zu begehen aber wunderschön.

Auf dem Weg trafen wir noch eine Familie mit Kleinkind im Rucksack sie hatten die Orientierung verloren. Am Start der Tour kann man sich wohl am Infohäuschen eine Karte geben lassen. Mit dieser war das Paar auch Unterwegs. Half nur nicht. Ich schaute mir die Karte auch einmal an und kam zum Entschluss, das bringt einen Wanderer auch nicht weiter. Wir konnten mit unserem GPS weiter helfen bzw. lief uns das Paar jetzt nach.

Obwohl ich auch sagen muss der Weg ist sehr gut markiert. Man braucht nur ein Auge für die Wegfindung im Jungel. 

Immer weiter geht es Berg auf durch den Traumhaften Wald. Und ständig kracht es und Poltert. Da wir ja vor Steinschlag gewarnt wurden und wir diesbezüglich sehr wachsam sind machten wir erst einmal eine kleine Pause im Poltergebiet.

Bei einem Müsliriegel konnten wir auch die Ursache des ständigen Geräuschpegels ausmachen. Es sind die Esskastanien die von den Bäumen poltern. Etwa Faust große Fruchtkörper fallen von den Bäumen und verursachen mir jedes mal fast einen Herzinfarkt.

Nach einem weiteren kurzen Aufstieg kamen wir am Aussichtspunkt Somada Alta an. Wir konnten ein wunderbares Panorama über die Westküste von La Palma genießen.

Nur wer auf den Berg Stiefelt muss auch wieder runter, und das Gestaltete sich etwas schwerer als gedacht. Der Abstieg ist steil und die Steine nass. So manches mal waren wir kurz vor dem Straucheln. Und das Berg ab gehen geht mir persönlich immer stark auf die Knie.

Trotzdem ist der Weg Traumhaft. Wir verlassen danach auch die Wegführung unseres Wanderführers und machen noch einen Abstecher nach La Galga. 
Von hier sind es nur noch wenige Km bis zu unserem Mietwagen, natürlich weiter steil Berg ab. Auch die wilden Hunde die wir unterwegs trafen konnten uns nicht aufhalten. Insgesamt haben wir aber mehr Katzen angetroffen als Hunde. Sehr sympathische Insel.

Ich kann diese Tour nur empfehlen (Rother Wanderführer La Palma Ausgabe 12 Tour 10)
Und wieder auf der Finca schmerzen ein wenig die Knie die ein oder andere wunde stelle an den Zehen ist zu spüren (weil ich meine Stiefel mal wieder nicht ordentlich umgeschnürt habe) aber das war einfach der Hammer.

Nicht weil die Tour super anspruchsoll war oder man krasse Ausblicke erhaschen konnte. Nein der Wald war für mich einfach das faszinierende an der ganzen Tour. Die uralten Baumbestände von Lorbeer und den Edelkastanien, die Verschlungenen Wege durch riesige Farn Gewächse. Einfach der Hammer für jeden Wald Liebhaber. Ich habe einiges an Video Material gedreht das wird später auf meinem YouTube Kanal zu sehen sein. Und ich kann leider aufgrund der Internet Situation nur wenige Fotos zum Blog Eintrag hinzufügen.

Also macht euch selber auf den Weg