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Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur,
Darum, Mensch, sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist's! Reise, reise!

Zitat
Wilhelm Busch

Geocaching

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Dienstag, 3. Oktober 2017

Adventure Northside 2017-Offroad und Survival Messe Gut Basthorst

Wir sind wieder zurück von der Adventure Northside Messe. Es war ein tolles Wochenende ein paar Eindrücke könnt ihr im Video sehen. Viele Grüße an alle Kinder die bei mir den Schnitzführerschein Level 1 absolviert haben und natürlich an unsere Zeltnachbarn die uns in ihrem Tipi Unterschlupf gaben.

Mittwoch, 27. September 2017

Adventure Northside - Vorbereitungen laufen

Auch wir werden auf der Adventure Northside unterwegs sein. Für aktuelle infos abonniert doch meine social media Kanäle
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Dort gibt es immer Aktuelle infos von der Messe

http://www.adventure-northside.com

Mittwoch, 20. September 2017

Bertrand Trinknahrung im Praxistest

Vor einiger Zeit hat mich die Firma Bertrand angeschrieben, ob ich nicht Lust hätte ihr Produkt zu testen. Bei dem Produkt handelt es sich um eine Vollwertige Trinknahrung in Bio Qualität. Es sind alle Nährstoffe für eine ausgewogene Ernährung in den Shakes enthalten. Und ob das ganze im Outdoorbereich auch funktioniert sehr ihr im Video.
Und hier noch der Link zu Bertrand Bio: https://bertrand.bio/


Sonntag, 30. Juli 2017

Lanzarote Hiking and Lost Places Video

Und hier die bewegten Bilder zu unserem Lanzarote Urlaub. Lasst euch nicht täuschen, wir waren nicht in einem Krisengebiet. Unser Schwerpunkt lag diemal auf wandern und Lost Places.
Unser Wanderführer: http://amzn.to/2wbOeat *
Unser Kartenmateriel: http://amzn.to/2uNWeyY *
Unser GPS Gerät: http://amzn.to/2uKMkzw *
Mit diesem Material konnten wir uns auf jeder Kanarischen Insel bisher super Orientieren.


* affiliate links

Freitag, 28. Juli 2017

Lanzarote Tag 7 Der Leuchturm und ein unerwarteter Lost Place

Leider ist heute unser letzter Tag auf Lanzarote, morgen Nacht landen wir wieder in unserer Heimat.
Wir begannen den Tag stilvoll mit einem Sektfrühstück und ich muss sagen gebackenen Bohnen und Rührei dazu sind eine gewagte Mischung.
Aber wir wollen den Tag natürlich nicht einfach so vergammeln. Aufgrund des Sektes bleibt das Auto natürlich stehen, und unsere heutige Tour beginnt direkt am Hotel. Wir wollen einen kleinen Spaziergang zum Faro de Pechiguera machen. Aufgrund der großen Hitze ein kleiner entspannter Trip entlang der Küste. So war der Plan.

 Erst einmal mussten wir in die untiefen des Touristischen Sumpfes eintauchen. Die Uferpromenade ist überfüllt mit rothäutigen halb nackten Menschen, die nur einen Auftrag hatten. Uns im Weg zu stehen. Unser Marschtempo passt nicht zum flanierenden Volk. Doch in geschickten Zick Zack Bewegungen schlängelten wir uns durch die Massen.
Die Wetterlage ist auch nicht besonders erquickend. Es sind locker 35 Grad kein Schatten auf der ganzen Strecke und die Luftfeuchtigekeit ist sehr hoch. Mit anderen Worten, das Wasser kommt schneller aus unseren Poren als wir es nachschütten können.
Aber wir werden immer wieder durch schöne Ausichten auf den Atlantik ermutigt weiter zu gehen.

Unsere Hirne schrumpften in der Hitze mittlerweile auf die Größe einer Rosine. Genau der richtige Zustand um in einem Backofen einen Fuß vor den anderen zu setzten. Und dann entdeckten wir eine Oase in Form einer Bar. Wir überlegten nicht lange, unser Elektrolythaushalt muss unbedingt nachgefüllt werden. Ja auch ein Bier ist ein Isotonisches Getränk. Und als der tiefgefrorene Humpen gefüllt mit Goldgelben Inhalt unseren Tisch erreichte hätten wir fast gelächelt. Ging aber nicht da die Haut trotz Lichtschutzfaktor 50 schon sehr spannig war.
Schwer konnten wir uns nach der Erfrischung von diesem herrlichen Ort lösen. Da wir aber unter den halbnackten Rothäuten als extreme Exoten angesehen werden fällt es doch leicht. Endlich wieder ein Fuß vor den anderen im Backofen.
Während die Rothäute sich im kühlen Nass des Atlantiks abkühlten, bestaunten wir noch eine Schützenstellung aus dem Spanischen Bürgerkrieg. Und stiefelten weiter.
 Und endlich, der Leuchtturm türmte sich vor uns auf. Wenig Spektakulär und der Ausblick auf den Atlantik ist auch nicht schöner geworden, aber immer noch schön. Es ging vielmehr darum ein Ziel zu verfolgen, durchbeißen auch wenn es hart ist. Aufgeben ist keine Option. Die Strecke an sich ist überaubt nicht anspruchsvoll, nur die Hitze in Verbindung mit verdammt hoher Luftfeuchtigkeit hat uns sehr zu schaffen gemacht. Aus diesem Grund sind wir wahrscheinlich auch fast die Einzigen Menschen am Leuchtturm. Die wenigen die dort waren sind mit dem Auto direkt vor gefahren. Aber das kann ja jeder.
Wir wollten schon den Rückweg antreten, als uns eine verlassene Siedlung auffiel. Es sah aus als ob dort angefangen wurde zu bauen aber wie so oft hier lag jetzt alles brach. Alles war durch zwei Meter hohe Zäune gesichert.
Wir blickten uns nur an und es war klar diesen Lost Place müssen wir erkunden. In dem Zaun klafft ja ein Loch also verschaffen wir uns auch nicht gewaltsam Zutritt.
Die Ausmaße der Anlage waren beeindruckend. Ein Riesen Komplex, alle Rohbauten waren fertig für den Ausbau. Wir wissen nicht was hier zum Baustopp führte. Aber nach ausgiebiger Inspektion der Anlage sind wir uns einig, das hätte etwas total schönes werden können.
An dieser stelle muss ich noch einmal auf meinen Youtube Kanal aufmerksam machen. Ich habe von sämtlichen Lost Places ordentlich Video Materieal was die Atmosphäre dieser Orte noch besser rüber bringt. Und das werde ich die Tage schneiden und veröffentlichen. Also KLICKEN und kostenlos Abonieren nicht vergessen.
Nach diesem doch überraschenden Exkurs machten wir uns wieder auf den Rückweg.
Kühler ist es immer noch nicht. Aber schnellen Schrittes waren wir auf dem Weg zum Hotel. Wir nahmen noch eine vermeintliche Abkürzung durch Blaya Blanca, bekamen nach dem Lost Place gleich mal einen Kulturschock durch die Touri Hölle.
Egal wir wollen nur noch zurück und eine Dusche währe auch fein.
Wir erreichten unser Hotel mit den letzten Wasserreserven und sind einfach nur froh Schatten zu finden. Wir waren 5,5 Stunden in der Hitze unterwegs das reicht auch.
Und so sehen die Füße nach einer Tour bei uns aus.
 Und warum machen wir so etwas?  Weil es Intensiv ist, weil es Spaß macht. Raus aus der Komfort Zone, Grenzen austesten. Wobei ich bei dieser Tour sagen muss das war ja nur ein heißer Spaziergang da haben wir weit extremere Touren durch.
In dem Sinne Leute runter vom Sofa und rein ins Abenteuer, auch wenn dieser Urlaub wenig spektakulär war, wir haben auf jeden Fall wieder viele Eindrücken mitgenommen die unseren Horizont um einiges bereichern werden.

Viele Grüße Vic und Stephan von Mein Reise Blog.
PS: Das Hotel Fazit und die Videos können sich verzögern. Wir wissen leider noch nicht in wie fern wir vom Hochwasser in unserer Heimatstadt betroffen sind.





Donnerstag, 27. Juli 2017

Lanzarote Tag 6 Playa Quemada und Puerto del Carmen

Der heutige Tag begann sehr merkwürdig, wir hatten einfach keinen Plan für heute. Und die Motivation um einen Plan zu schmieden war sehr gering. Das liegt wahrscheinlich ein bisschen an Lanzarote. Die Wanderziele im Juli sind überschaubar, aufgrund der Hitze und die Landschaft ist leider sehr eintönig. Versteht mich nicht falsch, Lanzarote ist toll und wir bereuen die Reise auf keinen Fall. Aber unsere Lieblingsinseln La Gomera und La Palma bieten einfach mehr Abwechslung in der Natur und auch mehr Schatten.
Nach dem Frühstück reisten wir erst einmal quer über die Insel, von Süd nach Nord und dann im Kreis und wieder zurück. Also mit dem Finger über die Landkarte.
Ich blieb immer wieder an dem kleinen Fischerdorf Playa Quemada hängen. Das sah auf der Karte sehr Idylisch aus und Touristen werden wir wohl hoffentlich auch weniger dort antreffen. Der Plan stand. Also aufrödeln und den Mietwagen besetzen die Motivation ist wieder da. Nur kommen wir nicht aus der Parklücke. Es hat sich ein Stau in der kleinen Gasse wo wir Parken gebildet. Und glaubt mal nicht das irgend ein Autofahrer hier trotz gesetztem Blinker uns einreihen lässt.
Das Auto ist gefühlte 1000 Grad heiß und die Reisebusse die an uns vorbeiziehen und Diesel Abgase in das geöffnete Fenster blasen sorgen für die beste Stimmung.
Endlich lässt uns ein Autofahrer einreihen, was für ein netter Mensch. Aber das war er doch nicht, er wollte nur unseren Parkplatz. Egal wir sind raus, weiter geht es aber immer noch nicht.
Nach einer gefühlten Stunde sind wir endlich unterwegs. Das Straßennetz auf Lanzarote ist übrigens sehr gut ausgebaut und wir kommen schnell vorran.
Nach ca. 30 Minuten erreichten wir das sehr schöne Örtchen Playa Quemada. Hier kommt bei uns zum ersten mal richtiges Kanaren feeling auf.
Um uns einen besseren Überblick zu verschaffen klettern wir erst einmal auf den nächsten Hügel. Die Sonne brennt brutal, wie eigentlich jeden Tag. Aber wir lieben es.
Und wir werden mit diesem Ausblick entschädigt. Ein Schattenplatz wäre schön um die Aussicht länger zu genießen. Gefühlt gibt es auf Lanzarote aber nur drei Natürlich gewachsene Palmen. Trotzdem hat auch das karge seinen Reiz. Man kann endlos weit schauen und überall sind die Vulkankrater als stumme Zeugen der Entstehung dieser Insel.
Nach kurzer Erkundungstour steigen wir wieder ab und lassen uns am Meer nieder. Wir schauen einfach den Wellen zu und sehen wie die kleinen Fischerboote in der Brandung vor sich hindümpeln.
Im Ort entdeckten wir noch eine kleine Bar direkt am Meer. Wir ließen es uns natürlich nicht nehmen dort einzukehren um ein Eisgekühlte Cola zu konsumieren. Dieses böse Zuckerhaltige Getränkt auf Eis, ist einfach ein Hochgenuss wenn man durch die Hitze marschiert ist und der Gaumen nur noch nach Felsmaßiv schmeckt. Zwei verschwitzte Mountainbiker hatten übrigens die gleiche Idee und wohlwollend nickten wir uns in der Bar zu.
Da es aber noch früh am Tag war wollten wir noch weiterziehen. Uns kam die glorreiche Idee noch nach Puerto del Carmen zu fahren. Wir hatten mal was von einer gemütlichen Altstatt gelesen und ein schnuckeliger Hafen soll auch vor Ort sein.
Also weiter mit Dali unserem Mietwagen und dann der erste Schock. Ein verkehrsgewusel in Puerto del Carmen ohne Ende. Die Parkplatzsuche war auch schwierig.
Ich mache es an dieser stelle kurz.
Puerto del Carmen ist eine Touri Hochburg. Man muss sich das so vorstellen Bar, Restaurant, Klüngel laden mit Ramsch für Touris, und dann geht es weiter mit Bar, Restaurant usw.
Für uns ein furchtbarer Ort und deshalb macht ich nur ein Foto von einer Ente und wir fuhren wieder fort.
Wieder im Hotel machten wir uns auf zum Abendessen. Und alle Frauen haben von so einem schleimigen Typen eine Rose bekommen. Rosen kosten in Deutschland schon einen Batzen Geld, wieviel kostet wohl eine Rose auf der Wüsteninsel? Beim Schlangestehen um einen Tisch zu bekommen sahen wir das jeder Tisch Brot hatte und es war eine Armada an Gläsern eingedeckt. Das kam uns Spanisch vor. Bei der Tischzuweisung bekamen wir ganz dezent noch einen Fragebogen zur Zufriedenheit im Hotel.
Und wen überrascht es jetzt das sie beim Essen richtig aufgefahren haben. Geräucherter Schwertfisch, mein geliebtes Mocho gab es auch wieder. Das Dessert Eis war auf einmal Qualitav sehr gut und nicht mehr das Kantinen Eis aus der Mensa. Alter Falter die Können es ja doch mit der Küche im Hotel.
Aber wie billig ist diese Aktion bitte schön. Am Tag als die Bewertungsbögen beim essen ausgeteilt werden einen auf dicke Hose machen. Nicht mit uns Feedback ist raus. Und der Licor 43 ,der locker 27 Euro pro 0,7 Flasche kostet stand neben den Desserts zum verfeinern. Wir haben haben uns den mal locker als Absacker eingeschenkt.
Wenn ein Hotel einen guten Standart aufweisen kann muss es nicht zu solchen Methoden greifen. Hier wird eindeutig die Statistik verfälscht.
Und falls sich der ein oder andere Leser fragt warum ich den Namen des Hotel noch nicht verraten habe, das liegt einfach da ran das ich mittlerweile ein Impressum habe und auf eine Klage des Hotels kann ich gut verzichten.(Leider traurige Blogger Wahrheit)
Eine neutralere Bewertung mit Namen vom Hotel werde ich aber noch im Flugzeug schreiben.
Gute Nacht liebes Tagebuch