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Willkommen

Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur,
Darum, Mensch, sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist's! Reise, reise!

Zitat
Wilhelm Busch

Geocaching

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Mittwoch, 23. Mai 2012

Die längste Serviette der Welt

Ich hatte ja schon erwähnt das meine Frau nicht alles nachvollziehen kann was ich so treibe. Als ich Klopapier auf einen Cocktail Strohalm aufgewickelte um Volumen zu sparen, erklärte sie mich wahrscheinlich für endgültig verrückt




Ernährung





Meine Frau (die Vic) leidet oft unter meinen Perfektionismus, wenn es um außergewöhnliche Aktivitäten geht. Oder wie sie es ausdrückt:" Musst du aus allem eine Wissenschaft machen ".
Und jetzt sitze ich hier und ermittle mit dem guten alten Dreisatz wieviel Milchpulver ich für 200 ml Milch benötige. Mein Ergebnis lautet 25 Gramm. Morgen werde ich die weiteren Lebensmittel zusammenstellen.




Das Vollmilchpulver ist für die Müsli Zubereitung gedacht.
PS:
Felix wenn du noch was benötigst habe noch genug davon.

Die Tücken mit der Navigation

Ein kleines update bezüglich der Planung. Heute wollte ich meine mit GPSies erstellte Strecke auf mein Garmin GPS übertragen doch die ersten 10 Km werden einfach wegrationalisiert. Aber ich habe ja noch die gute alte Papierkarte mit im Gepäck, darauf ist der Track auch eingezeichnet.

Weiterhin macht mir die Wasserversorgung etwas sorgen. Seit der Vic und mir auf La Gomera auf einer Wanderung das Wasser ausging bin ich da etwas übervorsichtig. Ich starte mit 3Litern Wasser (das ist knapp, ich weiß), das muss zum Trinken und Kochen reichen. Kurz vor meiner geplanten Biwakstelle möchte ich meine Trinkblase auffüllen um im Camp per passiver Filterung Trinkwasser für den nächsten Tag zu Filtern. Ein Wasserfilter ist mit im Rucksack, nur braucht man auch Wasser zum filtern.

Mein Plan sieht bisher so aus, ich versuche an der Kulturherberge Werneshöhe Wasser zu bekommen, dort gibt es einen See oder ein Biotop oder schlammiges Dreckwasser. Ich weiß aber nicht wie zugänglich das Gelände ist. Sollte das scheitern werde ich einen Umweg über Wrisberghausen gehen dort sind einige Wasserquellen, oder bessere Schlammlöcher. Ab Eberholzen sieht die Wasserversorgung schon besser aus nur biwakire ich noch vor Eberholzen. Ich bin gespannt was mich erwartet.

Und noch eine Schwierigkeit ist eingetreten, ich muss vor der Tour noch einen Frühdienst absolvieren. Das bedeutet ich bin in keiner guten körperlichen Verfassung vor der Wanderung Dann muss eben ein Mittagschlaf im Wald meine Reserven wieder auffüllen.

Sonntag, 20. Mai 2012

Der Kaffee

Beim morgendlichen warm Getränk scheiden sich die Geister in der Outdoor Gemeinde. Die einen brühen sich geheimnisvolle Tee Sorten. Die total Natur verbundenen lassen einen aus Fichtelnadeln gewonnenen Sud in
Ihren Tassen ziehen. Und dann gibt es die Kaffee Junkies wie mich.


Auch hier scheiden sich die Geister. Indianer Kaffee, oder doch die Ikea Esspresso Maschiene. Ich persönlich brauche auf Tour instand Kaffee.



Was hier wie die Vorbereitung auf einen Drogendeal aussieht, zeigt nur vier Portionen von mir eingeschweißten Instand Kaffee mit Kaffeeweißer.
Da meine Tour nicht in eine Hippie Selbsterfahrungsreise ausarten soll, erfüllt sie einen handfesten Zweck. Unterwegs möchte ich neu angeschafftes Equipment auf Herz und Nieren testen.
Aus diesem Grund möchte ich hier einiges von meiner Ausrüstung präsentieren. Es wird nicht alles vorgestellt, sondern nur die in meinen Augen wichtigen Elemente.
Fangen wir mit dem Wichtigsten an, der Küche. Ein altes Sprichwort sagt "Ohne Mampf kein Kampf". Kämpfen möchte ich nicht, aber auch nicht verhungern.
Hier zu sehen:
- GSI Pinnacle Soloist Kochset. Ein großer beschichteter Kochtopf mit Deckel und einer integrierten Tasse die mit einer Neoprenhülle überzogen ist.
- Markill peak ignition Gaskocher
- Edelrid Göffel
- Diverse Trek`n Eat Mahlzeiten (Die habe ich günstig erwerben können, sonst wären mir fast 7 Euro für Tütenfutter eindeutig zu teuer).
- Im Kochset sind noch Fläschchen mit Spülmittel, Olivenöl sowie ein Schwamm und ein Mini Geschirrtuch untergebracht.

Kein Ausrüstunggegenstand polarisiert in der Outdoorscene mehr als das gute alte Messer. Es ist eins der ältesten Werkzeuge der Menschheit, wird als Waffe verteufelt und als High Tech Werkzeug in den Himmel gelobt. Mann und auch Frau kann eine Wissenschaft aus der geeigneten Messerwahl machen. Und ich mache es auch. Lange habe ich vor der Vitrine gestanden und gerätselt welche Werkzeuge mich nun begleiten.

Hier zu sehen:
- Phol Force Charlie One. D2 Stahl, Klingenlänge
9 cm mit selbsterstellter Paracord Griffwicklung.
- Wenger Offiziersmesser mit Säge, Schere, Kapselheber, Dosenöffner, Ahle und Korkenzieher.








Widmen wir uns dem Thema Trinkwasser. Die Trinkwasserversorgung auf Tour ist mir unklar. Ich werde mit 3 Litern Wasser starten, das ist aber knapp bemessen für den ersten Tag. Aus diesem Grund habe ich noch einen Wasserfilter und eine Trinkblase mit 3 Liter Fassungsvermögen bei mir. Diese dient mir unterwegs zur Schmutzwasseraufnahme, um es dann an meiner Biwakstelle zu filtern.

Hier zu sehen:
- Aqua mira frontier pro Wasserfilter
- 3 Liter Trinkblase
- Micropur Tabletten zur Wasserentkeimung
- Trinksystem, was an handelsüblichen PET Flaschen angeschlossen werden kann, um auch im Gehen zu trinken. Erprobt auf Madeira und für gut befunden.
- Schwedischer Fire Steel mit Zunderbox, man weiß ja nie.
Für den Wassertransport werden 2 x1,5 Liter PET Flaschen dienen.
Nach einer langen Wanderung freut sich jeder Wandersmann auf eine komfortable Unterkunft, um neue Kräfte für die nächste Tagesetappe zu sammeln. Nur wer in der Natur übernachtet muss Kompromisse eingehen. Kein warmes Daunenfederbett und eine Herbergsmutter mit wohlriechendem Eintopf auf dem Herd. Doch ein wenig Komfort sollte auch in der Natur möglich sein.
Hier zu sehen:
- Pro Force Challenger Lite 150 Schlafsack, Compfor bis -4 C. Ich habe den Schlafsack eine Nacht auf dem Balkon gestestet, bei + 6 C und es war sehr angenehm.
- Exped Downmat 7 M Iso Luftmatte. Eine mit Daunen gefüllte Luftmatratze die bis - 20 C warmhalten soll. Bei meinem + 6 C Experiment auf dem kalten Steinboden des Balkons hat sie mehr als überzeugt. Die integrierte Pumpe und das Schlafgefühl ist wunderbar. Ein Bett kann nicht besser sein.
- Als Behausung dient ein Nordisk Tarp 3 x 3 Meter. Es handelt sich um eine Plane die mit Abspannpunkten versehen ist und daraus lässt sich eine Unterkunft bauen. Nicht so kompfortabel wie ein Zelt, aber bei Regen besser als ohne Dach. (nicht auf dem Bild)

In der heutigen Zeit machen wir uns immer mehr abhängig von elektrischen Wundergeräten, die uns den Alltag erleichtern sollen. Eigentlich möchte man in der Natur diesen Einflüssen entfliehen, doch so ganz kann ich das nicht. Einige technische Spielereien kommen mit auf Tour.

Hier zu sehen:
- Fenix LD 20 LED Taschenlampe, altbewährt und für gut befunden.
- Garmin E-Trex HCX GPS Gerät. Nicht nur für die Navigation gut, der ein oder andere Geocache will auch gefunden werden.
- Fenix HL 21 Kopflampe
- Sanyo LiIo Akku mit 5000 mh um das Iphone zu laden.
- Iphone 4s in Otterbox um den Blog zu schreiben.
- Enloop Akkus, alle meine technischen Geräte sind auf AA Baterien ausgelegt. (bis auf die Iphone-Versorgung)
Ich habe auch einen neuen Rucksack. Bisher trug ich immer das komplette Gewicht meines Rucksackes auf den Schultern. Also musste ein neues Modell her, mit Tragesystem. So kann bis zu 85 % des Gewichtes auf den Hüftgurt gelegt werden, und die Schultern werden merklich entlastet. Auf einer 7 km Wanderung habe ich den FOX Heidel 70 Rucksack getestet und das Gewicht von 15 Kilo wurde zuverlässig auf die Hüfte gelegt und ließ sich angenehm tragen. Wie sich der Rucksack auf Tour bewährt wird sich zeigen.

Die neugierige Miez gehört allerdings nicht mit zur Packliste. Sie prüft nur ob alles in Ordnung ist. Weiterhin gehört natürlich meine FinePix S5700 Kamera mit in die Ausrüstung.

Soviel zur Ausrüstung, auf die Ernährung werde ich gesondert eingehen. Und wie sich die Ausrüstungsgegenstände in der Praxis schlagen werdet ihr unterwegs von mir erfahren.
Am 25.5.2012 möchte ich meine erste Solotour unternehmen. Eigentlich war die Tour mit Begleitung geplant. Leider muss ein Mitwanderer arbeiten und der andere fällt aufgrund eines Bandscheibenvorfalles aus. Gute Besserung an dieser Stelle.
Geplant ist es, den historischen Hildesheimer Rennsteig von Winzenburg nach Hildesheim zu gehen. Hierbei handelt es sich um den alten Kurierweg zwischen dem Hildesheimer Dom und der südlichsten Grenze des Hildesheimer Bistums (die Winzenburg).
Die Tour wird ca. 48 Km lang sein und zwei Tage sind dafür veranschlagt. Übernachtet wird im Wald und während der ganzen Tour möchte ich die Zivilisation so gut es geht meiden. Das bedeutet, dass Wasser sowie Vorräte im Rucksack mitgeführt werden. Für die Wasseraufbereitung steht ein Wasserfilter zur Verfügung um das Rucksackgewicht etwas zu minimieren.
Um einen ersten Eindruck von der Wanderung zu bekommen könnt ihr im folgenden Link eine ähnliche Strecke nachverfolgen.

Hildesheimer Rennsteig bei Gpsies.com

Unterwegs werde ich den Blog nach und nach ergänzen, so dass die Tour fast live nachvollzogen werden kann.
Ich bin gespannt welche Eindrücke mich auf der ersten Solotour erwarteten. Und wenn ihr euch fragt warum ich eine so simple Tour in heimischen Gefilden unternehme wo es doch den Mount Everest oder den West Highland Way in Schottland gibt, möchte ich anmerken, dass die vorher genannten Ziele für mich nicht exklusiv genug sind. Tausende Menschen waren schon dort. Wenn man aber nach dem Hildesheimer Rennsteig googled, findet man EINEN Reisebericht, und die Truppe hat den Weg an zwei nicht zusammenhängenden Tagen beschritten.

Die Reisevorbereitungen laufen.

Samstag, 19. Mai 2012

Dieser Blog soll als Tagebuch für meine Reisen und Wandertouren dienen. Ich wünsche allen Mitlesern viel Spaß beim schmökern.